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Lexikon - H

Härten

Beim Elektronenstrahl-Härten wird der Werkstoff mit dem Elektronenstrahl bis zu einer Tiefe von 2 mm auf eine Temperatur kurz unterhalb der Schmelztemperatur erhitzt. Dabei wird die Temperatur je nach gewünschter Einhärtetiefe bis zu einigen Sekunden gehalten. Danach wird die Wärmezufuhr abgebrochen und der Werkstoff kühlt durch Selbstabschreckung in das benachbarte kalte Material sehr rasch ab. Dadurch entsteht eine „martensitische Umwandlung“. Die Härtetiefe ergibt sich aus Vorschubgeschwindigkeit bzw. Haltezeit und Wärmeleitfähigkeit des zu härtenden Materials. Umwandlungshärtbare Werkstoffe sind insbesondere Stahl und Gusseisen mit einem Kohlenstoffgehalt > 0,25%.

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Siehe auch

Elektronen