AVS Motoren Treibstoffeinsparung Nockenwellen

Elektronenstrahl zur Wärmebehandlung von Nockenstücken für das Audi Valvelift System

Das Konzept der CAMline Schleusen-Rundtaktanlage von pro-beam

CAMline: Kurze Durchlaufzeit, gezielte Wärmeeinbringung und Wärmebehandlung endbearbeiteter Bauteile direkt in der Produktionslinie

Das Audi Valvelift System ist seit 2006 in fast allen FSI- und TFSI-Motoren der Marke Audi im Einsatz. Das System verspricht eine höhere Kraftentfaltung bei gleichzeitiger Treibstoffeinsparung.

Bei der Wärmebehandlung von Nockenstücken für das AVS setzt pro-beam den Elektronenstrahl als Werkzeug ein.

Bei der Herstellung hochbeanspruchter Nockenstücke wurden früher nur die Laufflächen der einzelnen Nocken oder Nockenwellen mit dem Elektronenstrahl gehärtet. Heute werden auch weitere Funktionsflächen, je nach Beanspruchung, über eine gezielte Kurzzeit-Randschichtbehandlung gehärtet. Dieses bereits jahrelang erprobte Verfahren zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit und damit zur Verlängerung der Produktlebensdauer wurde von pro-beam gemeinsam mit Kunden großserienreif entwickelt und in die Serienproduktion überführt.


Ihr pro-beam Nutzen

  • parallelisierter Bearbeitungsprozess zum Belade- und Evakuierungsprozess
  • Automation und EB-unterstützende Prozesse direkt auf Plattform integrierbar
  • Anlagen-Layout flexibel an Aufstellbedingungen anpassbar
  • Handbeladung oder verkettete Produktion in Taktzeit möglich
  • exakte, reproduzierbare Härteergebnisse
  • geringe Stückkosten und kürzeste Taktzeiten

Innovationsfaktor Kooperation

Dass wissenschaftliche Institutionen und Wirtschaftsunternehmen eine entscheidende Grundlage für die Sicherung und Steigerung der Innovationsleistungen bilden, zeigt die erfolgreiche Zusammenarbeit  zwischen der TU Bergakademie Freiberg und pro-beam. 

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen dem Institut für Werkstofftechnik der TU Bergakademie Freiberg, der pro-beam systems GmbH in Neukirchen und Zenker Consult Mittweida wurde Elektronenstrahltechnologie zur Randschichtbehandlung von AVS-Bauteilen (Audi-Valvelift-System) vorentwickelt und zur Serienreife geführt. 

Seit Ende 2008 verfügt das Institut über eine speziell für Randschichtbehandlung gebaute und kontinuierlich mit pro-beam weiterentwickelte Anlage. 

Die Anlage, die von der pro-beam systems GmbH bereitgestellt wurde, genügt höchsten technischen Anforderungen und ermöglicht dem Institut Forschungsarbeiten zu konzipieren. 

Die gute Zusammenarbeit drückt sich auch in einem regen fachlichen Austausch aus. Bei einer Exkursion im Hause pro-beam konnte der Grundstein für künftige gemeinsame Forschungsprojekte – und Entwicklungsarbeiten gelegt werden.


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Ihr Ansprechpartner

Nils Rücker 
+49 (0) 371 / 271 35 - 43

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