EADS Satellitentanks

Satelliten werden ins All „pro-beamt“

1957 startete die damalige Sowjetunion den ersten Satelliten der Reihe Sputnik - und damit einen seitdem anhaltenden Satelliten-Boom.

Hunderte Satelliten umkreisen täglich die Erde. Sie ermöglichen Telefongespräche, Fernsehen und Internet und sind aus der heutigen Zeit nicht mehr weg zu denken.
Jeder Satellit hat eine begrenzte Lebensdauer. Der Kraftstoffvorrat zur regelmäßigen Positionskorrektur des Satelliten ist ebenso begrenzt wie seine technische Aktualität.
Damit Satelliten reparaturfrei Nutzungsdauern von bis zu 10 Jahren erreichen, bestehen höchste Qualitätsanforderungen besonders auch an ihre Treibstofftanks.
Darum setzt Airbus Defence and Space (bis 2014 EADS Astrium) bei der Fertigung von Treibstofftanks für Satelliten-Anwendungen auf die Elektronenstrahl-Technologie und damit auf pro-beam.

Wegen des voluminösen, hohlräumigen Aufbau der Tanks aus dünnen Titan Blechen ist es nur durch eine kleine Öffnung im Treibstoff – Managementsystem möglich, das eingeschlossene Volumen zu evakuieren - Evakuierungszeiten von bis zu 10 Stunden würden die Maschine für andere Aufträge blockieren.

Als Lösung hat pro-beam eine Kammererweiterung entworfen, die durch eine interne, vakuumdichte Tür von der Hauptarbeitskammer abgetrennt ist.
Der Tank wird für einen kontrollierten Vakuumzyklus in die Kammererweiterung gebracht und währenddessen kann die Hauptarbeitskammer für das Schweißen anderer Teile genutzt werden.

pro-beam ermöglicht nicht nur anspruchsvollste Schweißnähte, durch seine spezialisierten Kammerentwürfe ist der zeitintensive Prozess wirtschaftlich. 

 

 

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