Dünnschichtverfahren speziell für metallische und keramische Werkstoffe

Eine DLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon) schützt Komponenten und Werkzeuge mittels diamantähnlichen Kohlenstoffschichten vor Verschleiß. Besonders dort, wo sich Oberflächen gegeneinander bewegen und Reibung entsteht, sorgt sie für Beständigkeit und verringert Leistungsverluste.

Die von pro-beam entwickelte und seit Jahrzehnten bewährte diadur®DLC-Beschichtung basiert auf einem modernen und umweltverträglichen Plasmaverfahren. Sie verbindet eine hohe Mikrohärte mit exzellenten Gleitreibungseigenschaften und ist für metallische und keramische Werkstoffe geeignet. Auf diese Art werden die Eigenschaften des Ausgangsmaterials bewahrt. Die Folgen: keine Härteverlust und kein Verzug. diadur®DLC eignet sich hervorragend für geometrisch komplexe Bauteile.

 

 

Die Vorteile der diadur®DLC-Beschichtung

  • Optimaler Verschleißschutz für Bauteile und Werkzeuge durch DLC-Schichten
  • Erhöhte Lebensdauer der Produkte
  • Beim späteren Einsatz der Produkte: reduzierte Reibung, weniger Leistungsverluste und geringerer Schmierstoffeinsatz
  • Geeignet für keramische Werkstoffe (z.B. SiC, Al2O3), Leichtmetalle, Buntmetalle und alle Stähle
  • Biokompatibel und bestens geeignet für Anwendungen in der Medizin- und Lebensmitteltechnik
  • Reproduzierbare Qualität dank vollautomatischer Prozesssteuerung

Unsere Leistungen rund um DLC-Beschichtungen:

  • 24-h-Beschichtungsservice
  • Muster- und Prototypenbearbeitung
  • Beschichtung von Einzelteilen, Mittel- und Großserien
  • Mess- und Prüftechnik für dünne Schichten

Beschichtungen für die Branchen

  • Automobilindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Elektroindustrie
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik
  • Forschung und Entwicklung

Anwendungsbeispiele

Beschichtung verschiedenster Materialien
Dielektrische Werkstoffe, Leicht- und Buntmetalle, alle Stähle, Keramiken
Beschichtung von Bauteilen mit einer Länge bis 1300 mm möglich

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FAQ
FAQ
Was ist diadur®DLC?
  • diadur®DLC ist eine von pro beam entwickelte und seit Jahrzehnten bewährte DLC-Schicht
  • DLC steht allgemein für “Diamond-Like Carbon”, was diamantähnlicher Kohlenstoff bedeutet
  • diadur®DLC vereint eine hohe Härte mit exzellenten Gleitreibungseigenschaften, was eine sehr hohe Verschleißbeständigkeit gewährleistet
  • diadur®DLC ist vielseitig einsetzbar in verschiedensten Anwendungen und Branchen
Woraus besteht die diadur®DLC?
  • diadur®DLC besteht aus amorphem Kohlenstoff mit Wasserstoffanteilen (Typ: a-C:H)
  • Zwischenschichten oder Schichten für spezielle Anwendungen können weitere Elemente enthalten
Welche Vorteile bietet die Beschichtung mit diadur®DLC?
  • Reproduzierbare Qualität
  • Hohe Härte, stark reduzierte Reibung
    • optimaler Verschleißschutz für Bauteile und Werkzeuge
    • reduziert Leistungsverluste
    • erhöht die Lebensdauer von Bauteilen
    • reduziert den Schmierstoffeinsatz
  • Antihaft-Wirkung, hohe chemische Beständigkeit
    • Verhindert Kaltaufschweißung und „Fressen“ metallischer Gegenkörper
    • Leicht zu reinigen
  • Biokompatibilität und frei von Allergenen für
    • Lebensmittelindustrie
    • Medizintechnik
Welche Materialien können mit diadur®DLC beschichtet werden?
  • Stähle, Edelstähle
  • Leicht- und Buntmetalle (sofern hochvakuumtauglich)
    • Aluminium, Titan, etc.
  • Verchromte Teile
  • Dielektrische Werkstoffe (sofern hochvakuumtauglich)
    • Keramiken: SiC, SiN, WC, Al2O3, etc.
    • Glas
  • Fragen Sie uns zu Ihrem speziellen Material!
Welche Bauteilgrößen können mit diadur®DLC beschichtet werden?
  • Beschichtung von Bauteilen mit einer Länge bis 750 mm ist möglich
Wie wird die diadur®DLC hergestellt?
  • Über Plasma Activated Chemical Vapour Deposition (PACVD)
  • Es werden eigens entwickelte und seit Jahrzehnten bewährte Beschichtungsanlagen für Klein- und Großserien verwendet
  • Die Beschichtungsanlagen verfügen über eine vollautomatisierte Prozesssteuerung sowie Prozessüberwachung
Wie funktioniert Plasma Activated Chemical Vapour Deposition (PACVD)?
  • Bauteile werden mittels geeigneter Aufnahmen feststehend in einer Plasmakammer positioniert
  • Bei sehr niedrigem Druck werden Prozessgase in die Kammer eingeleitet
  • Ein durch hochfrequente Wechselspannung gespeistes Plasma bewirkt die Fragmentierung und Ionisierung des Prozessgases
  • Das Plasma schließt die Bauteile allseitig ein und bewirkt die Beschleunigung ionisierter Teilchen in Richtung der Bauteiloberfläche.
  • Die Schichtbildung erfolgt durch Reaktion der Teilchen an der Bauteiloberfläche und gleichzeitiger Verdichtung der Schicht durch den „Ionenbeschuss“
Wodurch zeichnet sich das diadur®DLC PACVD-Verfahren aus?
  • Quasi allseitige Beschichtung dreidimensionaler Bauteile
  • Niedrige Beschichtungstemperaturen: ca. 50–300°C (je nach Bauteilgeometrie)
  • Kostengünstige Beschichtung niedriger Stückzahlen als auch größerer Serien
  • Beschichtung leitfähiger als auch dielektrischer Werkstoffe
Welche Schichtdicken sind möglich?
  • Für die meisten Anwendungen hat sich eine optimale Schichtdicke von 2–3 µm bewährt
  • Höhere Schichtdicken bis 4 µm sowie Multilagenbeschichtungen bis zu 15 µm sind nach individueller Prüfung für bestimmte Anwendungen möglich
  • Wir beraten Sie gerne bezüglich optimaler Schichtdicken für Ihre Bauteilgeometrie und Anwendung
Welche Härte erreicht diadur®DLC?
  • Typischerweise liegt die Härte zwischen 1500 und 2500 HV
  • Härten von bis zu 4000 HV können erreicht werden
  • Die Härte hängt von der Bauteilgeometrie und eventuellen Schichtmodifikation ab
Welchen Reibkoeffizienten kann ich bei diadur®DLC erwarten?
  • Bei optimaler Oberflächengeometrie werden ungefähr die Gleitreibungseigenschaften von PTFE (Teflon) gegen Stahl erreicht
Wie ist die Verschleißbeständigkeit von diadur®DLC?
  • Eine hohe Verschleißbeständigkeit ist gewährleistet durch die Kombination von guten Gleitreibungseigenschaften und hoher Härte
  • Zahlenwerte sind immer abhängig vom konkreten tribologischen System:
    • Oberflächen
    • Reibungspartner
    • Medien
    • Temperatur
    • Normalkraft
    • Weitere anwendungsspezifische Faktoren
Welche Temperaturen entstehen während der Beschichtung mit diadur®DLC?
  • Die Temperatur während der Beschichtung erreicht maximal 300°C, aber liegt typischerweise deutlich darunter
  • Die Temperatur ist abhängig vom Verhältnis der Oberfläche zum Volumen des Bauteils sowie der Wärmekapazität des Materials
  • Dünne Blechteile werden wärmer als massive Teile mit hoher Wärmekapazität und guter Wärmeableitung
  • Die Erwärmung des Bauteils ist nicht erforderlich, entsteht aber im Prozess.
Bis zu welcher Temperatur kann diadur®DLC eingesetzt werden?
  • Typischerweise bis 300° C
  • Unter Sauerstoffauschluss eventuell etwas höher
Wie ist die chemische Beständigkeit der diadur®DLC?
  • Allgemein gute Beständigkeit gegen saure und alkalische Medien
  • Nicht beständig gegen starke Oxidationsmittel (z.B. Wasserstoffperoxid, Ozon, konz. Salpetersäure, etc.)
Ist diadur®DLC biokompatibel?
  • Ja, die Biokompatibilität ist gut
  • Es gibt keine Allergierisiken
  • Eignung für Lebensmittelindustrie sowie Medizintechnik
Welche Farbe hat die diadur®DLC-Schicht?
  • Bei typischen Schichtdicken erscheint die Schicht schwarz
  • Je nach Oberflächenrauigkeit kann die Schicht auch anthrazit erscheinen
  • Sehr dünne Schichten können durch Interferenzen farbig schimmern
Können die Schichteigenschaften angepasst werden?
  • Unser erfahrenes Team berät Sie gerne über die optimale Schichteigenschaften für Ihre Anwendung
  • pro beam kann individuelle Lösungen für Ihre Anwendung entwickeln
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