Laserschweissen im Unterdruck Powertrain

Das Laserschweißen im Unterdruck

Warum immer entweder oder?

 

„Neue Herausforderungen erfordern neue Wege“. Die innovative Errungenschaft 'Das Laserschweißen im Unterdruck' ist ohne Zweifel ein neuer Weg, der einer besonderen Herausforderung - im Sinne Gottfried Niebaums - entsprungen ist.

 
Anlässlich der Fertigstellung der zweiten Laserschweißlinie für die Serienfertigung trafen sich die Macher in Neukirchen bei der pro-beam systems GmbH, um ihr Werk gebührend zu verabschieden.


Die Wurzeln für das Laserschweißen im Unterdruck liegen im Jahr 2009.
Dr. Löwer, Vorstandsmitglied von pro-beam und Herr Löffler, Geschäftsführer der TRUMPF Lasertechnik GmbH, phantasierten darüber, was passiert, wenn der Scheibenlaser in einer ähnlichen Umgebung schweißt wie der Elektronenstrahl – also im Vakuum oder zumindest im Unterdruck.


Umfangreiche Untersuchungen der Firma pro-beam, TRUMPF und dem Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs) der TU Braunschweig, um Prof. Dilger, das etwa 2 Jahre nach dem Phantasieren der beiden Herren ins Spiel kam, zeigten die enormen Potenziale vom Laserschweißen im reduzierten Druck. Dies erfordert, darin waren sich alle Beteiligten einig, eine rasche Umsetzung und Verfügbarkeit für die Industrie in Form von serienproduktionstauglichen Schweißanlagen.


Gesagt, getan! Als Resultat der umfangreichen Untersuchungen des Laserschweißens im Unterdruck der Firma pro-beam, TRUMPF und des ifs sind Großserienanlagen entstanden für einen OEM zum Schweißen von Getriebeteilen – und das bereits nach 2 Jahren Forschungsarbeit.        

                                                                                       
Entscheidend ist, dass bereits die erste Anlage bei einem großen Automobilhersteller in Serienbetrieb ist und bis zu 3.000 Schalträder pro Tag reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden schweißt.


Bleibt zu hoffen, dass die Herren in der anschließenden Diskussionsrunde ihren Phantasien freien Lauf lassen und statt einem entweder oder? – die Frage nach effizienten Anlagen, die Laserschweißen an der Atmosphäre mit Schweißen im Unterdruck kombinieren – stellen werden. 

 

 


Der 5. Getriebeproduktionskongress – GETPRO fand am 25./26. März 2015 in Würzburg statt

Der FVA-Kongress GETPRO findet seit 2007 alle zwei Jahre statt. Die jeweils rund 300 Teilnehmer und 30 Aussteller aus dem gesamten deutschsprachigen Raum unterstreichen die zentrale Bedeutung dieses Expertentreffs für die Branche. 

 

Ziel ist ein Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Ingenieuren und Technikern, die in Konstruktion, Entwicklung, Fertigung, Montage, Logistik und mit dem Betrieb von Zahnradgetrieben beschäftigt sind oder dort Verantwortung tragen. 

In den einzelnen Fachreferaten kommen sowohl Hersteller von Maschinen und Komponenten als auch Anwender, die über eigene praktische Erfahrungen berichten, zu Wort.

 

Rege Diskussionen entstanden nach dem pro-beam-Vortrag von Marcus Witt – „Das Beste aus zwei Welten – Laserschweißen im Unterdruck“. Aus zahlreichen Gesprächen mit OEM’s und Tier-1 Suppliern wurde deutlich, dass das Laserschweißen im Getriebebau zunehmend an Bedeutung gewinnt. 

Dabei sehen die meisten Produktionsplaner das pro-beam-Verfahren „Laserschweißen im Unterdruck“ als hervorragend geeignet, um den hohen Anforderungen an Qualität und Effizienz im Automobilbau gerecht zu werden. Durch den Trend zum verstärkten Einsatz der Laserstrahlverfahren in Powertrain-Anwendungen entstehen jedoch auch neue Herausforderungen, die mit der konventionellen Laserschweißtechnik noch nicht gelöst wurden. Beispielhaft geht das aus dem Vortrag von Herrn Dr. Kauffmann (Stackpole Powertrain International GmbH) zum „Potential von Sinterbauteilen“ hervor, denn im Gegensatz zum Elektronenstrahlschweißverfahren sind konventionelle Laserschweißverfahren nicht in der Lage, Sinterbauteile miteinander zu verschweißen. An dieser Stelle wird sich pro-beam der Herausforderung stellen, zusammen mit Partnern und OEM’s, die Schweißbarkeit von Sinterbauteilen durch Anwendung des „Laserschweißens im Unterdruck“ zu untersuchen.

Vor allem die geringe Anzahl an Schweißspritzern macht das Laserschweißen im Unterdruck attraktiv für viele Anwender. Aber auch die höhere Energieeffizienz spielt speziell bei hohen Einschweißtiefen -  von 20mm und mehr - eine entscheidende Rolle.

 

Als Zusammenfassung der zahlreichen Diskussionen am pro-beam-Stand steht der wachsende Markt des Getriebebaus vor der Einführung des Laserschweißens im Unterdruck und wird sich rasch neben dem konventionelle Laserschweißen und dem Elektronenstrahlschweißen etablieren. Der Startschuss sind die weltweit ersten Produktionsanlagen in der Serienfertigung geliefert von pro-beam. 

 

©FVA GETPRO Kongress 2015, Fotografie: www.juergenmai.com


Schauen Sie sich gerne hierzu unser Produktvideo an. Diesen Film in HD sowie weitere Produktvideos finden sie auf unserer Video Seite. 

Produktvideo und Fotos

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Laser im Unterdruck pro-beam, trumpf und ifs

Ihr Ansprechpartner

Herr Carsten Duschek
Tel.: +49 (0) 371 - 271 35 41

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