Das induktive UMH-Verfahren (Uniform Magnetic Heating) bezeichnet eine Niederfrequenz-Magnetfelderwärmung, bei der Bauteile, innerhalb eines alternierenden Magnetfelds, gleichmäßig, kontrolliert und spannungsarm erwärmt werden können.

 
Das UMH-Verfahren eignet sich für folgende Anwendungen:

  • Vorwärmen/Nachwärmen
  • Reduzierung Eigenspannung
  • Aufschrumpfen
  • Entmagnetisieren
  • Wärmebehandlung vor Umformung


pro-beam bietet mit der S- M- und L-Line drei Anlagentypen für unterschiedliche Bauteilgrößen. Zusätzlich gibt es je nach Anforderung verschiedene Konfigurierungsstufen. Die Maschinen sind als integrierbares Modul oder Stand-Alone-System einsetzbar. Dies erlaubt eine besonders flexible Integrierung der UMH-Anlagen in industrielle Fertigungsprozesse.

Die kompakte UMH S-Line findet bevorzugt als integriertes Modul in verketteten Systemen Verwendung (z. B. pro-beam Gearline).  Sie bietet optimale Voraussetzungen für die Erwärmung von kleineren Bauteilen wie z. B. Zahnräder für die Automobilindustrie.

Alternativ gibt es die UMH M-Line für Werkstücke von bis zu 30 kg und die L-Line, die für große Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 50 kg konzipiert wurde. Mit beiden Maschinen können Temperaturen bis zu 500 Grad Celsius im Werkstück erzielt werden.

Auf einen Blick

  • Kompakte und energieeffiziente Anlage
  • Präzise und reproduzierbar
  • Flexibel und effizient
  • Ideal für die Integration in Laser- und Elektronenstrahl-Anlagen

Technische Daten S-Line

Maschinenleistung:
30 kW
Werkstückmaße:
Höhe: max. 99 mm; Durchmesser: max. 200 mm
Werkstückgewicht:
≤ 4 kg

Technische Daten M-Line

Maschinenleistung:
50-73 kW
Werkstückmaße:
Höhe: max. 350 mm; Durchmesser: max. 350 mm
Werkstückgewicht:
≤ 30 kg

Technische Daten L-Line

Maschinenleistung:
50-110 kW
Werkstückmaße:
Höhe: max. 550 mm; Durchmesser: max. 550 mm
Werkstückgewicht:
≤ 50 kg

Folgendes könnte Sie interessieren

TOP